Zweitmeinungsverfahren

Gemäß § 27b Abs. 1 SGB V haben Patienten bei bestimmten planbaren Eingriffen den Anspruch auf eine unabhängige zweite Meinung eines Arztes. Aktuell besteht das Recht auf Einholung einer Zweitmeinung für nachfolgende Eingriffe:

  • Gebärmutterentfernung (Hysterektomie)
  • Eingriff an Gaumen- oder Rachenmandeln (Tonsillektomie, Tonsillotomie)
  • Gelenkspiegelungen an der Schulter (Schulterarthroskopie)
  • Implantation einer Knieendoprothese
  • Amputation beim diabetischen Fußsyndrom
  • Eingriff an der Wirbelsäule

Informationen zum Zweitmeinungsverfahren gibt ein Patientenmerkblatt des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA).

Informationen zu allen Ärztinnen und Ärzten, die aufgrund ihrer besonderen Qualifikation und Unabhängigkeit eine Zweitmeinung für den jeweiligen Eingriff abgeben dürfen, finden Sie hier.