Wichtige Information!

Das Webportal zur Dateneingabe ist für alle Einrichtungen seit dem 30. September 2019 geschlossen. Die Daten werden nun geprüft und die Berechnungen durchgeführt. Sollten bei der Datenprüfung Rückfragen auftreten, werden wir uns bei den jeweiligen Einrichtungen melden.



Für alle Träger der praktischen Ausbildung wurde aktuell ein zusätzliches Feld „Durchschnittliche Bruttopersonalkosten einer examinierte Vollkraft“  in die Datenabfrage eingebaut.

Näherer Details zu den zu erfassenden Daten in diesem Feld, sowie ein Berechnungsbeispiel entnehmen Sie bitte den Anleitungen im Bereich Webportal.

Die ursprünglich bereits verlängerte Frist zur Meldung der Daten vom 31. August 2019 wurde letztmalig für alle einzahlenden Einrichtungen um eine Woche, bis zum 08. September 2019 verlängert.

Alle einzahlenden Einrichtungen, die bis zum 09. September keine Daten erfasst haben, werden im Nachgang vom PABF geschätzt.

Träger der praktischen Ausbildung und Pflegeschulen werden aufgefordert bis einschließlich 30.September 2019 die „Ermittlung Ausgleichzuweisung“ im Datenportal auszufüllen und zu versenden.

Pflegeschulen werden aufgefordert, die Eintragungen für die Differenzierungskriterien bis zum 30. September2019 auszufüllen und zu versenden.

Bitte lesen Sie vor Eingabe der Daten die Hinweise und Berechnungsbeispiele in den Anleitungen, die wir auf der Homepage unter dem Link https://www.nkgev.info/Webportal.html zur Verfügung stellen.

Für evtl. Rückfragen stehen wir Ihnen auch weiterhin gerne zur Verfügung.

Finanzierung der Ausbildung nach dem PflBG

Mit dem Ziel, die Ausbildung zur Pflegefachkraft zu modernisieren und an die Entwicklungen in der Gesellschaft und im Gesundheitswesen anzupassen, wird zukünftig die Ausbildung der Kranken-, Alten- und Kinderkrankenpflege zu einer einheitlichen Ausbildung zusammengeführt. Nach einer zweijährigen generalistischen Ausbildung können die Auszubildenden wahlweise im dritten Ausbildungsjahr den Schwerpunkt der Alten- oder Kinderkrankenpflege mit den Abschlüssen Altenpfleger/in bzw. Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger/in absolvieren oder sich zur Pflegefachfrau bzw. Pflegefachmann für alle Bereiche der pflegerischen Versorgung ausbilden lassen.

Das Pflegeberufegesetz sieht ab 2020 eine Finanzierung der Ausbildung durch Ausgleichsfonds vor. Diese werden von den Bundesländern eigenständig organisiert und verwaltet. Das jeweilige Land bestimmt hierfür die zuständige Stelle, diese unterliegt der Rechtsaufsicht des zuständigen Landesministeriums.

Die Pflegeausbildungsfonds Niedersachsen GmbH (PABF) als Tochtergesellschaft der NKG ist mit Beleihungsvertrag vom 14.03.2019 als zuständige Stelle gemäß §26 Absatz 4 PflBG bestimmt.

 

Finanzierungssystematik

Die Finanzierung ist in den §§ 26-36 PflBG sowie der PflAFinV geregelt. Ergänzende Regelungen können auf Landesebene vereinbart werden.

Die Finanzierung der zukünftigen Pflegeausbildung umfasst 3 Bestandteile:

1. Finanzierung der Ausbildungskosten der Pflegeschulen über landeseinheitliche Pauschalen

2. Finanzierung der Kosten der praktischen Ausbildung durch landeseinheitliche Pauschalen

3. Die Finanzierung der Mehrkosten der Ausbildungsvergütung einrichtungsindividuell auf Basis der tariflichen Vergütung

Alle Kliniken, sowie die ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen in Niedersachsen (unabhängig davon, ob diese selbst ausbilden) zahlen monatliche Umlagebeträge in den Fonds ein. Das Land Niedersachsen und die soziale Pflegeversicherung beteiligen sich durch jährliche Direkteinzahlungen an der Finanzierung.

Die Pflegeschulen und Träger der praktischen Ausbildung erhalten aus dem Fonds Ausgleichszuweisungen zur Finanzierung ihrer Ausbildungskosten.